IPVanish und Proton VPN unterscheiden sich in den vorliegenden Wertungen in mehreren Bereichen deutlich. In der Gesamtwertung erreicht IPVanish 48 Prozent, während Proton VPN auf 87 Prozent kommt. Diese Differenz zeigt sich auch in einzelnen Kategorien, wenn auch nicht durchgängig einseitig.

Bei den Preisen liegt IPVanish mit 45 Prozent hinter Proton VPN mit 73 Prozent. Konkrete Beträge für monatliche oder jährliche Abonnements sind für beide Anbieter nicht angegeben, sodass ein direkter Preisvergleich an dieser Stelle nicht möglich ist.

In der Kategorie Anwendung schneidet Proton VPN mit 80 Prozent besser ab als IPVanish mit 53 Prozent. Bei der Geschwindigkeit kehrt sich das Bild um: Hier erzielt IPVanish 100 Prozent, Proton VPN dagegen 80 Prozent. Damit ist die Geschwindigkeit die einzige Kategorie, in der IPVanish gemäß den vorliegenden Wertungen vorn liegt.

Ein deutlicher Unterschied zeigt sich beim Datenschutz: IPVanish erreicht hier lediglich 14 Prozent, Proton VPN dagegen 93 Prozent. Auch beim Kundensupport liegt Proton VPN mit 100 Prozent vor IPVanish, das 50 Prozent erreicht. Ähnlich fällt der Vergleich in der Kategorie Ethik aus, in der Proton VPN 100 Prozent erzielt, während IPVanish bei 67 Prozent liegt.

Beim Streaming erreicht Proton VPN 86 Prozent, IPVanish 43 Prozent. Auch bei der Benutzeroberfläche liegt Proton VPN mit 100 Prozent vor IPVanish, das hier 60 Prozent erhält.

Hinsichtlich der belegten Funktionen bieten beide Anbieter WireGuard, einen Kill-Switch, P2P- beziehungsweise Torrenting-Unterstützung sowie ein Bug-Bounty-Programm. Proton VPN verfügt zusätzlich über Split-Tunneling, eine Funktion, die für IPVanish in den vorliegenden Angaben nicht aufgeführt ist. Angaben zum Gerichtsstand liegen für beide Anbieter nicht vor.

Insgesamt zeigen die vorliegenden Wertungen, dass Proton VPN in den meisten Kategorien höhere Werte erreicht als IPVanish, insbesondere bei Datenschutz, Kundensupport, Ethik und Benutzeroberfläche. IPVanish hebt sich in den Wertungen einzig bei der Geschwindigkeit ab. Ob diese Unterschiede für die individuelle Nutzung relevant sind, hängt von den jeweiligen Anforderungen an einen VPN-Dienst ab.