Zufällige Passwörter sicher erzeugen
Ein gutes Passwort muss nicht kreativ sein. Für ein maschinell erzeugtes Passwort zählen vor allem ausreichende Länge, eine zuverlässige Zufallsquelle und die einmalige Verwendung pro Konto. Namen, Tastaturmuster, Wörter mit Jahreszahl und kleine Abwandlungen bekannter Passwörter sind leichter zu erraten, als ihre optische Komplexität vermuten lässt.
NIST empfiehlt Diensten, lange Passwörter zuzulassen, bekannte oder kompromittierte Werte zu sperren und starre Regeln für bestimmte Zeichenklassen zu vermeiden. Für Nutzer bleibt ein Passwort-Manager die praktikable Lösung: Er kann für jeden Dienst ein eigenes zufälliges Passwort erzeugen und speichern. Wird ein Anbieter kompromittiert, gefährdet das dann nicht automatisch weitere Konten.
Wählen Sie die maximale Länge, die der jeweilige Dienst zuverlässig akzeptiert. Mit 16 zufällig gezogenen Zeichen erhalten Sie einen sinnvollen Ausgangspunkt für viele Konten, mehr Länge schafft zusätzliche Reserve. Sonderzeichen sind nützlich, wenn das Formular sie akzeptiert. Entscheidend ist aber, dass die Auswahl wirklich zufällig ist. Ein selbst erfundenes Muster wie Name, Geburtsjahr und Ausrufezeichen wird durch zusätzliche Zeichenklassen nicht automatisch stark.
Sichern Sie den Passwort-Manager mit einer langen, nur dort verwendeten Passphrase und aktivieren Sie, wenn möglich, einen zweiten Faktor oder einen Passkey. Ein Generator löst nur die Erstellung. Schutz vor Phishing, Schadsoftware und einer kompromittierten Wiederherstellungsadresse muss an anderer Stelle erfolgen.
Zufallsquelle und Datenschutz dieses Generators
Die Erzeugung läuft vollständig im Browser über crypto.getRandomValues aus der Web Crypto API. Das Tool verwirft Werte, die bei einer einfachen Restwertberechnung eine minimale statistische Verzerrung verursachen könnten. Das fertige Passwort wird nicht an unseren Server gesendet.
Der angezeigte Entropiewert ist für die hier gleichverteilt erzeugten Zeichen eine mathematische Modellgröße. Er sagt nicht voraus, wie ein bestimmter Dienst Passwörter speichert oder wie schnell ein realer Angriff wäre. Kopieren Sie das Ergebnis direkt in einen Passwort-Manager und vermeiden Sie Zwischenablagen auf gemeinsam genutzten oder überwachten Geräten.