Offene TCP-Ports am eigenen Anschluss prüfen

TCP-Ports unterscheiden Netzwerkdienste unter einer IP-Adresse. Ein Webserver lauscht typischerweise auf 443, SSH häufig auf 22 und eine Remotedesktop-Freigabe auf 3389. Ein erreichbarer Port ist nicht automatisch eine Sicherheitslücke. Er bedeutet zunächst nur, dass ein Dienst die TCP-Verbindung annimmt.

Für einen üblichen Heimanschluss sollten eingehende Dienste nur dann erreichbar sein, wenn Sie sie bewusst eingerichtet haben. Prüfen Sie bei unerwarteten Treffern die Portfreigaben des Routers, automatische UPnP-Regeln und Fernzugriffsfunktionen von NAS, Kameras oder Spielekonsolen. Aktualisieren Sie den erreichbaren Dienst und schützen Sie ihn mit starker Authentifizierung.

Der Scanner prüft nur 15 häufig verwendete Ports. Ein unauffälliges Ergebnis bedeutet nicht, dass alle 65.535 TCP-Ports, UDP-Dienste, IPv6-Freigaben oder interne Geräte sicher sind. Bei Carrier Grade NAT oder DS-Lite kann der Provider eingehende IPv4-Verbindungen bereits vor Ihrem Router abfangen. Mit aktivem VPN prüfen Sie möglicherweise die Ausgangsadresse des VPN-Anbieters statt Ihres Heimanschlusses.

Wichtig ist die Formulierung des negativen Ergebnisses: Der Test kann offen von nicht erreichbar unterscheiden. Ein Timeout kann durch stilles Filtern, Paketverlust oder Routing entstehen. Eine aktive Ablehnung bedeutet geschlossen. Beides fasst das Tool als nicht erreichbar zusammen, weil ein einfacher TCP-Verbindungsversuch die Ursachen nicht zuverlässig trennt.

Messumfang dieses Port-Scanners

Unser Server verbindet sich ausschließlich mit der öffentlichen IP, von der die Testanfrage kam. Geprüft werden TCP 21, 22, 25, 53, 80, 110, 143, 443, 993, 995, 3306, 3389, 5900, 8080 und 8443. Pro Port gilt ein Timeout von drei Sekunden.

Erreichbar bedeutet, dass der TCP-Handshake zustande kam. Der Scanner identifiziert weder die tatsächlich laufende Software noch deren Version. Die angezeigte Dienstbezeichnung ist nur die übliche Zuordnung für diese Portnummer.

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Quellen und technische Grundlagen